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Colon – Hydro – Therapie

Colon - Hydro - Therapie - Therapieverfahren der Naturheilpraxis Berkenheide

 

 

Therapien für den Darm.

Rabiate Therapien der Heilkundigen waren Napoleon von jeher zuwider. 1803 erließ er im "Code Napoleon" strenge Vorschriften gegen die Kurpfuscher. Seinem letzten Arzt Antommarchi redete er vergeblich ins Gewissen. "Glauben Sie mir", erklärte der Todkranke angesichts von Salmiak, heißen Schwefelbädern und Brechweinstein, "wir täten besser, all diese Heilmittel beiseite zu lassen". Denn soviel war dem alten Artilleristen schon klar: "das Leben ist eine Festung, von der Sie und ich nichts wissen. Warum sollen wir ihre eigene Verteidigung erschweren ?"
Bis heute hat diese Feststellung nichts von ihrer Richtigkeit verloren, lediglich der Wissensstand der Medizin ist etwas größer geworden.
Aber immer noch erschweren wir der "eigenen Festung" bewußt oder unbewußt die eigene Verteidigung, indem wir unablässig Dinge hineinstopfen, die die Festung vor der Zeit altersschwach und mürbe macht.
Bezeichnender Weise berichtet Professor Cheraskin, ein bekannter amerikanischer Ernährungswissenschaftler, über einen interessanten Versuch: Eine Corn Flakes-Box und der Inhalt wurden jeweils aufgelöst und an je eine Ratte verfüttert. Die Ratte mit der Schachtel-Nahrung gedieh besser als die Ratte mit der Corn Flakes-Nahrung.
Eine tägliche Nahrung mit untauglichen und unbrauchbaren Inhaltsstoffen muß unsere Festung auf Dauer hinfällig machen, weil wir ihr konstant die Dinge verweigern, die sie zu ihrem eigenen Unterhalt (d.h. dem laufend nötigen Ersatz von Verschleißteilen) und dem Überleben zwingend benötigt. Zudem wird das übermaß an Überflüssigem in der Nahrung als "Sondermüll" irgendwo im Körper auf Halde gestapelt, nicht zuletzt in den Arterien, im Bindegewebe und im Dickdarm.
So steht am Anfang der meisten Darmtherapien die Entschlackung, das Entfernen der hilflos vom Organismus abgelagerten, überflüssigen oder gar schädlichen Nahrungsbestandteile. Das macht sich jede Primitivkultur als eine der grundlegenden Behandlungsmethoden zunutze, indem bei fast jeder Erkrankung zunächst ein Einlauf gemacht wird, um "das Böse, den Dämonen" aus dem Körper zu entfernen. Damit sind natürlich aus heutiger Interpretation, infektiöse Erreger und deren toxische, fieberregende Produkte gemeint.
Im Frankreich des Sonnenkönigs und weitere 200 Jahre lang wurde das Klistier als vorbeugende Maßnahme vom Adel und der gehobenen Bürgerschicht genutzt, um Gesundheit, Spannkraft und reinen Teint durch tägliches Entgiften sicherzustellen.
Auch heute ist ein selbst vorgenommenes, regelmäßiges Klistier eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Möglichkeiten, den Körper nachhaltig zu entgiften.
Hierbei können Zusätze wie Baldrian, Kamille, Arnika, Schafgarbe, Holunderblüten, Malve krampflösend wirken, während Bittermittel, China-, Eichen- und Weidenrinde, Tausendgüldenkraut, Krauseminze, Pfefferminze und Kardiobenediktenkraut zur Stärkung beitragen.
Die Ableitung auf den Darm, d.h. der vom naturheilkundlich ausgebideten Therapeuten künstlich erzeugte Durchfall, wird ebenfalls seit Jahrtausenden bevorzugt eingesetzt bei Verstopfung/ Durchfall, Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes, Nierenleiden/- steine, Leberleiden/ Gallensteine, Krebstherapien, Augenerkrankungen, fieberhaften Erkrankungen und Störungen im Vegetativum.
Umweltverschmutzung, Pestide im Trinkwasser, Schadstoffe in der Luft, Schwermetalle in der Nahrung - darüber spricht jeder. Doch über die Vergiftung im eigenen Körper, über Probleme auf dem stillen örtchen, schweigen die meisten verschämt. Typischer Dialog zwischen Arzt und Patient: "Stuhlgang?"- "Normal". Erst nach zähem Nachfragen erfährt der Doktor, daß dieses normal bedeutet "alle drei, vier Tage".
Seltsam - obwohl schätzungsweise drei Viertel der erwachsenen Bürger an Verstopfung leiden, wird das Thema Verdauung peinlichst gemieden. Dabei haben die Krankheiten aus dem Darm den Herz-Kreislauf- Erkrankungen längst den Rang abgelaufen.
Da ein gesunder Darm die Grundlage für einen gesunden Körper ist, haben seit vielen Jahren die Colon-Hydro-Therapeuten Erfahrungen mit der Colon-Hydro-Therapie gesammelt. Sie erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Vor allem Heilpraktiker und Ärzte, die auf Naturheilmittel setzen, schwören auf diese Alternative zu chemischen Keule, sprich Abführmittel.
Pfarrer Kneipp könnte Pate gestanden haben für die Colon-Hydro-Therapie. Sie ist im Grunde nichts anderes als ein Einlauf, aber ohne dessen unangenehme Begleiterscheinungen. Der Patient liegt bequem auf dem Rücken, zugedeckt auf einer Liege, während abwechselnd körperwarmes und abgekühltes Wasser mit sanften Druck seine Eingeweide durchspült. Der Therapeut lockert mit behutsamer Massage die Verhärtungen im Unterleib.
Was innerhalb der 30 Minuten, die eine solche Behandlung jeweils dauert, ans Tageslicht befördert wird, spricht Bände. Dicke Verkrustungen haben sich im Lauf der Jahre an den Darmwänden abgelagert und somit eines der wichtigsten Entgiftungssysteme des Körpers lahmgelegt.
300 Quadratmeter groß, so groß wie ein Tennisplatz, ist die Oberfläche des menschlichen Darms. Zum Vergleich: Die Lungenoberfläche mißt 80 Quadratmeter. Angesichts dieser Größenverhältnisse wird deutlich, wie entscheidend ein gut funktionierender Darm für einen reibungslosen Stoffwechsel ist.
Doch die wenigsten Menschen unserer zivilisierten Welt verfügen über einen gut funktionierenden Darm. Warum? Sie ernähren sich falsch und bewegen sich zuwenig. Wer gedankenlos denaturierte Lebensmittel wie Zucker und ausgemahlenes Mehl oder zuviel Fleisch in sich hineinstopft, braucht sich nicht zu wundern, wenn sein Immunsystem irgendwann streikt.
Aus eigener Kraft wird der Darm nicht mehr fertig mit den Wohlstandsmüll. Es gelingt ihm nicht mehr, die Flut von Giftstoffen abzubauen und auszuscheiden; statt dessen wird er in seiner Hauptaufgabe behindert, Nähr- und Mineralstoffe ans Gewebe weiterzugeben. Die Folge sind Krankheiten: Allergien, Akne, Rheuma, Migräne, Depressionen, hoher Blutdruck und andere. Mit Abführmitteln kann dieser Kreis unmöglich durchbrochen werden. Im Gegenteil: Die Darmflora wird weiter geschädigt. Mit der Colon-Hydro-Therapie hingegen bekommt sie eine Chance zum Neubeginn. Sind die Giftstoffe erst einmal entfernt - dazu bedarf es in der Regel zwischen 8 und 15 Behandlungen - kann sich der Darm wieder erholen und regenerieren. Natürlich muß sich der Patient dann in der Folge an eine gesündere Ernährungsweise halten und sich ausreichend bewegen. Den Darm auf natürliche Weise auf Vordermann zu bringen, ist das Hauptziel der Colon-Hydro-Therapie. Doch sie kann noch mehr. So hat sich das Verfahren auch bei der Vorbehandlung zu Darmoperationen und anderen chirurgischen Eingriffen bewährt. Außerdem kann es eingesetzt werden, um Drogensüchtige und Alkoholkranke innerlich zu entgiften.
Zu allen Maßnahmen gehört heute als Standard die Wiederaufforstung der entgleisten Darmflora mit entsprechenden handelsüblichen Präparaten, z.B. Mutaflor/Paidorflor.
Mit der Colon-Hydro-Therapie wird eine äußerst gründliche Darmreinigung durchgeführt, ohne das ästhetische Empfinden des Patienten zu verletzen, wobei nach jeder Behandlung das Geräßt desinfiziert und mit neuem Einwegmaterial bestückt wird.